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Methil Fife/Schottland 1915
- Birmingham 1997
Im Anschluß an Studienjahre von 1932-1937 in Edinburgh, geht
William Gear im Rahmen eines Reisestipendiums nach Paris und beginnt
ein Studium bei Fernand Léger. Im "Royal Corps of Signals" leistet Gear
seinen Militärdienst von 1940 - 1945 in Mittelasien, Zypern, Italien
und Deutschland. Gear ist von 1946 - 1947 in Deutschland stationiert
und als leitender Offizier für den Kunstschutz in Niedersachsen
("Control Commission, Monuments, Fine Arts and Archives Section")
verantwortlich. Der Künstler hat im Celler Schloss ein Atelier und
freundet sich in dieser Zeit mit dem Malerkollegen Karl Otto Götz an.
1947 übersiedelt Gear nach Paris, wo er die nächsten drei Jahre
verbringt. Im sechsten Pariser Bezirk, am Quaie des Grands Augustins,
Nummer 13S bezieht Gear ein Atelier. Gear begegnet in Paris zahlreichen
Künstlern seiner Zeit, wie Hartung, Soulages, Poliakoff, Mathieu,
Atlan, Corneille, Constant, Stephen Gilbert, De Stäel und Vieira da
Silva. Der Künstler experimentiert u.a. mit der Technik des action
painting. Viele Auszeichnungen und Ehrungen werden dem Künstler in
England zuteil. Zum Kustos der "Tower Art Gallery" in Eastbourne/Sussex
wird William Gear 1958 ernannt, 1964 überträgt man ihm die Leitung der
"Faculty of Fine Art" des Birmingham College of Art. An der "National
Gallery of Victoria" in Melbourne und der "University of Western
Australia" in Perth nimmt der Künstler 1966 eine Gastdozentur an.
Außerdem wird er 1966 Mitglied der "Royal Birmingham Society of
Artists". Der "David Cargill Award" wird William Gear 1967 durch das
"Royal Glasgow Institute of the Fine Arts" verliehen. Ab 1975 lebt Gear
in Edgbaston in Birmingham.
Allein dreißig Einzelausstellungen in Europa und außereuropäischen
Ländern werden ihm von 1944 bis 1988 gewidmet. Außerdem ist er in
zahlreichen Gruppenausstellungen im Kreise der Cobra-Künstler
vertreten. William Gear stirbt 1997 in Birmingham.